2. Juni 2017
Ein Ausflug nach ATHEN

Einmal nach Athen, auf den Spuren der antiken Griechen wandeln, die warme Sonne und das Meer genießen. Das stand ziemlich weit oben auf meiner Bucket list. An der Umsetzung scheiterte die Erfüllung meines Traumes in den letzten Jahren jedoch kläglich… Bis etwas passierte, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte:

Eigentlich war ich gerade dabei, meine Bachelorarbeit zu Ende zu schreiben, doch ein Gespräch mit Herrn Deecke – einem der Hauptansprechpartner für internationale Sachverhalte – hielt mich gedanklich davon ab. Am Nachmittag zuvor bat er mich in sein Büro, schwärmte mir von Morison KSi und den jährlich stattfindenden Konferenzen vor. Dass Dierkes Partner Mitglied bei Morison KSi, einem internationalen Verbund unabhängiger Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Rechtsberatungskanzleien ist, wusste ich. Was ich mit seinen Informationen anfangen sollte allerdings nicht. Bis zur alles entscheidenden Frage: „Lust auf Athen?“ Mir war ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz klar, warum er mich das fragte. Klar hatte ich Lust auf Athen! Aber was hatte Morison KSi mit Athen und geschweige denn mit mir zu tun? Wie sich herausstellte, mehr als ich mir vorstellen konnte… In Athen fand die diesjährige Europakonferenz von Morison KSi statt. Dieses Jahr stand neben den fachlichen Diskussionen auch das Thema Nachwuchskräftegewinnung auf der Agenda. Und hier kam ich ins Spiel: Die Idee war, einen Teil der Ergebnisse unserer im Rahmen einer Projektarbeit an der Uni durchgeführten Imageumfrage zu den Berufszweigen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung sowie den DP-Azubiblog und unseren neuen Recruitingfilm zu präsentieren. Eine Präsentation auf Englisch klingt ganz schön angsteinflößend. Aber: no risk, no fun 😉

Die Bachelorarbeit wurde noch „schnell“ zu Ende geschrieben und abgegeben. Athen konnte somit also nichts mehr im Wege stehen. Bevor die Koffer gepackt werden konnten, wurde noch die Präsentation erstellt (danke für die Unterstützung bei diversen Übersetzungstätigkeiten!) und im Büro geübt. Und dann ging es auch schon los.

Zu viert trafen wir, das waren Carsten Deecke (Partner und Wirtschaftsprüfer, Steuerberater), Dr. Simone Wick (Steuerberaterin), Dr. Florian Gehrke (Partner und Rechtsanwalt) und ich, uns am Flughafen in Hamburg. In Athen angekommen ging es erst einmal ins Hotel, um anschließend den Abend gemeinsam mit allen anderen Konferenzteilnehmern bei einem „get together“ mit Blick auf die Akropolis ausklingen zulassen. Alleine das war schon ganz schön beeindruckend. Und doch stieg meine Nervosität für den nächsten Tag, dem Präsentationstag, ungemein. Es waren ganz schön viele Teilnehmer aus aller Welt dabei.

Am nächsten Morgen ging es dann auch schon gleich mit der offiziellen Konferenz los. Laut dem Programmablauf waren wir mit unserer Präsentation direkt vor dem Mittagessen dran. Dachte ich… Tja, falsch gedacht 😉 Aufgrund von Zeitverzögerungen verschob sich das Programm nach hinten. Ob ich das gut oder schlecht heißen sollte, wusste ich nicht. Mittlerweile hatten insbesondere die deutschen Teilnehmer herausgefunden, dass ich diejenige war, die namentlich keiner aus dem Programm zuordnen konnte. Die aufmunternden Worte und das herzliche und gute Zureden senkten meine Nervosität zumindest ein wenig. Doch schlussendlich wäre ich kurz bevor es dann mit der Präsentation losging vor Aufregung „fast gestorben“. Ein Glück, dass Carsten Deecke die Präsentation mit mir zusammen hielt. Mit dem Ergebnis konnten wir sehr zufrieden sein,   es lief alles wie geplant. Positive Rückmeldungen der Konferenzteilnehmer gab es insbesondere zu unserem Recruitingfilm. Einer der dänischen Teilnehmer steckte mir hinterher eine kleine Münze zu. Später erklärte er mir den Hintergrund: nach einer dänischen Tradition erhalten die Vortragenden nach einer guten Präsentation von den Zuhörern eine Münze. Demnach hat es ihm wohl gefallen. Das Gefühl von Erleichterung, dass alles gut gegangen war, war großartig. Die weitere Konferenz konnte ich dann umso mehr genießen. Die Abende wurden in geselliger Runde verbracht und Zeit, die beeindruckende Akropolis zu besichtigen, blieb ebenfalls.

Vielen lieben Dank auch nochmal an Simone Wick für die liebe Fürsorge und die 1A Betreuung der „Kleinen“ – wie es immer so schön hieß – vor und während der Konferenz!!! 🙂 🙂  Es war ein einmaliges Erlebnis.

Annika Klatt