27. Juli 2017
Freisprechung = Freiheit

Wie Marius Müller-Westernhagen schon richtig in seinem Lied singt, ist Freiheit das Einzige, was zählt!

Ich hatte am Dienstag meine Freisprechung und ich weiß nicht, warum mir gerade dieses Lied dazu im Kopf herumschwirrte, aber dieses Wort Freiheit beschreibt es wirklich am besten. Nach drei Jahren des Lernens und Berufsschulunterrichts habe ich mich nach der Freisprechung wirklich frei gefühlt. Nie wieder lernen … vorerst!

Unter Freisprechung bezeichnet man heute den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit. Es wird eine Urkunde übergeben, dass man sich jetzt Steuerfachangestellte oder – angestellter nennen darf. Die Freisprechung fand  im Haus der Patriotischen Gesellschaft statt. Ich habe zwei meiner Ausbilder mitgenommen, die bei ihrer eigenen Freisprechung nicht zugegen waren. So war es für uns drei ein neues Erlebnis.

Wir wurden herzlich von dem Präsidenten der Steuerberaterkammer begrüßt und zum Abschluss beglückwünscht. Es folgten noch zwei weitere Reden, die mit Charme und Witz die wesentlichen Alltagserlebnisse während der Ausbildung und des weiteren Werdegangs erläuterten. Zwischen jeder Rede gab es eine musikalische Darbietung mit Klavier und Saxophon.

Nach der Zeugnisvergabe gab es ein köstliches Büffet, bei dem man sich mit seinen Mitschülern, Lehrern und Familienangehörigen unterhalten konnte.

Gestärkt sind meine Ausbilder und ich hinterher noch an die Alster, um das herrliche Wetter zu genießen, und hatten einen netten Plausch unter Kollegen!

Tatjana Luft