16. Januar 2017
Inventurbegleitung – Die Herausforderung des Zählens und Wiegens

Meine erste Inventurbegleitung stand bevor 🙂 Doch was ist eigentlich eine Inventur?

Jedes Unternehmen hat Vermögensgegenstände, die zu einem bestimmten Stichtag gezählt werden müssen, um festzustellen, wie viele und somit welcher Wert an Gegenständen sich im Unternehmen befindet. Die Gegenstände selber heißen Inventar, der dazugehörige Zählvorgang, der von den Mitarbeitern eines jeden Unternehmens durchgeführt wird, heißt Inventur. Das ist quasi so, als würde zum Ende des Jahres eine Bestandsaufnahme des eigenen Kleiderschrankes durchgeführt werden, bei dem gezählt (=Inventur) wird, wie viele Hosen, T-Shirts, Pullover, Strickjacken, Socken etc. (=Inventar) sich in dem Schrank befinden. Über ein gesamtes Jahr wird in einer Liste dokumentiert (=Buchführung), welche Kleidungsstücke neu hinzugekommen, welche aussortiert wurden und welche im Kleiderschrank geblieben sind.

Klingt eigentlich gar nicht so schwer. Trotzdem war ich vor meiner ersten Inventurbegleitung mächtig aufgeregt.

Durch diverse Gespräche mit dem Mandanten und einer Unternehmensführung erhielten wir weitere wichtige Informationen über das Unternehmen selber, die aktuelle wirtschaftliche Lage und Ziele sowie Unternehmensabläufe. Danach ging es ans Zählen. Meine Aufgabe bestand darin, mir von Mitarbeitern ausgewählte Gegenstände in den Produktions- und Lagerhallen vorzählen zu lassen. Gab es Differenzen zwischen den Zählwerten und der Buchführung, mussten die Gründe gefunden werden. Was so einfach erscheint, benötigt doch eine ziemlich hohe Konzentration.

Der Tag verging wie im Fluge und am Ende war ich glücklich über die vielen neuen Eindrücke und Erfahrungen, die ich während meiner ersten Inventurbegleitung sammeln durfte.

Annika Klatt