13. April 2017
Klappe die erste – DP goes Hollywood

„Wie steht es eigentlich um unseren Imagefilm?“, fragte mich mein Ausbildungsleiter, als ich Weihnachten meine fünfte Praxisphase im Rahmen des dualen Business Administrations Studiums an der HSBA in Kooperation mit Dierkes Partner antrat. Tja … das ist eine gute Frage?! Wie steht es eigentlich um unseren Imagefilm?

Schon im letzten Sommer hatten wir uns Gedanken darüber gemacht, ob ein Imagefilm überhaupt etwas für eine Sozietät für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung ist. Aber klar! Schließlich muss es ja einen Weg geben, den Menschen außerhalb der vier Wände des Büros mitzuteilen, dass die Tätigkeiten und Themenfelder, die hier bearbeitet werden, alles sind, aber nicht langweilig! Und das Arbeiten in dieser Kanzlei schon gar nicht!

Blieb nur eine Frage: Wie genau schafft man es, Dienstleistungen wie die Erstellung von Steuererklärungen, Jahresabschlussprüfungen und Rechtsberatungen möglichst spannend in einem Film darzustellen? Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, war unsere ganze Kreativität gefragt und dieser keine Grenzen gesetzt. Immer wieder steckten wir unsere Köpfe zusammen, grübelten über die neusten Ideen nach und warfen sie wieder um, nur um neuen Ideen Platz zu machen.

Schlussendlich hatten wir DIE Idee: Aus Imagefilm werde Recruitingfilm. Dargestellt werden sollten unsere vier Hauptbereiche – Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Teamassistenz. Verkörpert durch die Mitarbeiter von Dierkes Partner. Unsere Protagonisten, Nebendarsteller und Drehorte wurden ausgewählt. Zwei Drehtermine mit der uns unterstützenden Agentur vereinbart. Je näher die Drehtage rückten, desto größer wurde die Spannung und Aufregung.

Und dann ging es auch schon los. Der erste Drehtag startete in den Räumlichkeiten in Harburg und endete am Baumwall. Ich durfte bei dem Dreh aller Szenen und Textaufnahmen dabei sein. Gar nicht so einfach, und an was alles gedacht werden muss. Licht, Ton, Spiegelungen… Jede Szene musste drei Mal gedreht werden!! Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Der Satz „Das war schon super, aber das machen wir jetzt gleich noch einmal!“ unserer Kamerafrau wurde schnell Kult.

Der erste Drehtag verlief ohne Probleme. Der zweite sollte nicht lange auf sich warten lassen. Wäre da nicht ein Problem gewesen: Das Wetter…! Wir brauchten Sonnenschein für unsere Außenaufnahmen. Doch in Hamburg ist im März „liquid sunshine“ in Form von Nieselregen Programm. Die echte Sonne eher eine Seltenheit. Und so musste der zweite Drehtag das ein oder andere Mal verschoben werden. Da nützte auch das intensive Studieren und Beschwören der Wetter-App unserer Smartphones nichts. Es wollte einfach keine Sonne auftauchen.

Doch schlussendlich konnten wir auch den zweiten Drehtag erfolgreich abschließen. Und von da an war alles getan, was wir bei Dierkes Partner tun konnten. Nun war es an der Agentur, den Film zu schneiden. Ein paar Tage vergingen, unsere Spannung wurde immer größer. Wann werden wir wohl den Film zu Gesicht bekommen? Ist er so geworden, wie wir es uns vorgestellt und erhofft hatten? Ob es wohl überhaupt eine gute Idee gewesen ist, einen Film zu drehen?

Und dann war es soweit. Unser Recruitungfilm war endlich fertig und wir erleichtert und begeistert. Die ganze Aufregung und Arbeit hatte sich gelohnt. Vielen Dank an alle, die den Dreh des Recruitungfilms mit unterstützt und möglich gemacht haben! 🙂 Es war eine großartige Erfahrung, bei solch einem tollen Projekt dabei gewesen sein zu dürfen!

Annika Klatt

 

Aber seht selber: