25. September 2017
Persönliche Einkommensteuerpflicht Teil 2

Hallo ihr Lieben,

wie in „Persönliche Einkommensteuerpflicht  Teil 1“ (Azubiblogbeitrag vom 16. Januar 2017) bereits angekündigt, werden wir uns heute mit dem Thema befassen, inwieweit  eine unbeschränkt steuerpflichte Person eine Einkommensteuererklärung abgeben muss.

Das Gesetz, in diesem Fall das Einkommensteuergesetz (EStG), unterscheidet zwischen der Pflichtveranlagung und der Antragsveranlagung.

Grundsätzlich ist jeder Steuerpflichtige zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet (Pflichtveranlagung). Arbeitnehmer sind prinzipiell von dieser Pflicht ausgeschlossen, da die Einkommensteuer durch den Lohnsteuerabzug bereits abgegolten ist. Jedoch können diese auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen eine Einkommensteuererklärung abgeben (Antragsveranlagung). Als Arbeitnehmer gelten natürliche Personen, die einen Arbeitsvertrag mit einem Arbeitgeber abgeschlossen haben und somit ein Gehalt bzw. Lohn für ihre Tätigkeit erhalten. Sie erzielen somit gem. §19 EStG „Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit“.

Bei Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit sind die Steuerklassen entscheidend, ob eine natürliche Person antragsveranlagt ist oder nicht. Dazu seht ihr unten erst einmal eine Auflistung der sechs verschiedenen Steuerklassen:

 

 

 

Was genau eine Antragsveranlagung ist, erklären wir euch in einem der nächsten Beiträge 🙂 !

Sevim Ugur