18. August 2017
Rückblick: 1. Jahr Ausbildung

Wie schnell ein Jahr Ausbildung vergeht, wurde einem erst wirklich bewusst, als unsere Klassenlehrerin uns in die Sommerferien verabschiedete.  Seit September 2016 hieß es für mich zweimal die Woche fleißig zur Schule gehen.

Wir unternahmen die verschiedensten Abenteuer ins Einkommensteuer- (ESt) und Umsatz­steuer­gesetz (USt). In ESt und USt lernten wir das kleine Steuer-Einmaleins. Durch diese Basics konnte ich mein Fachwissen im Betrieb direkt anwenden. Im 1. Lehrjahr versuchten wir uns außerdem mit dem Fachenglisch. Das stellte sich vor allem im Kanzleialltag als nützlich heraus. Zu DP gehört nämlich auch eine Vielzahl an internationalen Mandanten, die oft anrufen und Fragen zu ihren Unterlagen stellen oder auch E-Mails auf Englisch schreiben.

Immer im Hinblick darauf, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen, konnte ich innerhalb kurzer Zeit diverse Unterrichtsinhalte in unserer Kanzlei anwenden.  So auch Rechnungswesens­inhalte wie z. B. Waren-Skonti. Skonti sind nachträgliche Preisnachlässe, die Lieferanten auf Waren gewähren, wenn man innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bezahlt.

Generell ist zu sagen, wenn man sich dafür entscheidet, die Ausbildungszeit von eigentlichen 3 Jahren auf 2,5 Jahre zu verkürzen, dass man leider nicht von Hausaufgaben verschont bleibt. Auch sind die Lehrer immer darauf bedacht, dass man möglichst viel Stoff in kürzester Zeit lernt, versteht und anwendet. Es wird also darauf geachtet, dass man sich als Schüler zu keiner Zeit gelangweilt oder unterfordert fühlt. Aber wenn man eine positive Einstellung zum Thema Lernen hat, sollte das Verkürzen für jeden Lernwilligen kein Problem sein.

Jetzt heißt das nächste Ziel: Zwischenprüfung im Oktober 2017 – wo der gesamte Stoffinhalt der Fächer

  • ESt
  • USt
  • Rechnungswesen
  • WUG (Wirtschaft und Gesellschaft)
  • WL (Wirtschaftslehre)

bis zum jetzigen Stand geprüft wird. Also nichts wie ran ans Lernen – ab Ende August natürlich 😉