Bild: © rcfotostock / Fotolia
21. November 2017
„Made in Germany“ oder wie funktioniert „Business“ in Deutschland?

Wer auf Deutschland blickt, sieht neben Meer und Wäldern, Dichtern und Denkern, gutem Essen, Bier und Wein auch viele zum Teil sehr detaillierte Regeln, Vorschriften und Gesetze. Dies gilt umso mehr für Personen, die überlegen, nach Deutschland zu ziehen oder hier eine Firma zu gründen. Die Komplexität und Wechselwirkungen der verschiedenen Rechtsgebiete schrecken ausländische Investoren ggf. sogar ab.

Zum Einstieg ist es wichtig, einen guten Überblick über die relevanten Rechtsgebiete zu bekommen. An dieser Stelle setzt der „Doing Business Guide Germany“ von Morison KSi an, der im Oktober 2017 in einer neuen Auflage erschienen ist.

In dieser online verfügbaren Publikation werden die Grundlagen der deutschen Wirtschaft praxisnah und verständlich erläutert. Den Einstieg bildet ein Überblick über die in Deutschland möglichen Rechtsformen inklusive Erläuterungen zu den wesentlichen Kriterien zur Unterscheidung zwischen AG, GbR, GmbH etc.

Ein oft entscheidender Faktor für Investitionen ist die Frage nach Arbeitskräften und den Regelungen des Arbeitsrechts. Folgerichtig widmet sich auch ein Kapitel des „Doing Business Guide“ diesem Themenkomplex. Im Anschluss erhält der Leser Erläuterungen zu den notwendigen Aufenthalts-und Arbeitstiteln.

Das nächste Kapitel stellt die Grundzüge des deutschen Steuersystems dar und erläutert die steuerlichen Auswirkungen für Kapital- und Personengesellschaften sowie natürliche Personen. Ergänzend werden dem Leser die Themen des internationalen deutschen Steuerrechts, also Doppelbesteuerungsabkommen, Verrechnungspreise und Außensteuergesetz, kurz dargelegt.

Das Bank- und Finanzwesen bildet ebenso wie die in Deutschland zu beachtenden Reporting-Verpflichtungen ein eigenes Kapitel. Abgerundet wird die Broschüre durch Informationen zu Fördermöglichkeiten bzw. Subventionen und Ansprechpartner in Deutschland.

Der „Doing Business Guide“ richtet sich vor allem an Personen oder Unternehmen, die überlegen, nach Deutschland zu ziehen oder hier zu investieren, und ist daher in Englisch verfasst.

Interessant bei solchen Veröffentlichungen ist: Wer ist der Verfasser? Diese Aufgabe haben die deutschen Mitgliedsfirmen von Morison KSi übernommen, zu denen auch Dierkes Partner gehört. Die verschiedenen Professionen, sprich Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, haben sich firmenübergreifend zusammengetan und die Publikation vorbereitet.

Und wer ist Morison KSi? Hierbei handelt es sich um einen internationalen Verbund unabhängiger Beratungsfirmen. Aktuell gibt es mehr als 160 Mitgliedsfirmen in 84 Ländern mit über 10.000 qualifizierten und engagierten Mitarbeitern. Die Tätigkeitsbereiche sind Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung. Die 11 deutschen Firmen sind mittelständische Kanzleien, die ihren Mandanten dank des Morison KSi-Verbundes auch bei grenzüberschreitenden Fragestellungen kompetent zur Seite stehen können.

Bei Fragen zu Investitionen in Deutschland, Zuzug nach Deutschland oder anderen grenzüberschreitenden Aktivitäten wenden Sie sich gerne an uns.

Dipl.-Ökon. Dr. Simone Wick
Steuerberaterin, Fachberaterin für Internationales Steuerrecht